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Kassel ist nach Frankfurt und Wiesbaden die drittgrößte Stadt in Hessen. Mit etwa 195.000 Einwohnern ist sie das Zentrum Nordhessens. Im direkten Umfeld der Stadt leben etwa weitere 120.000 Einwohner.

Auch wenn die historische Altstadt im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde, so besitzt Kassel mit dem Bergpark Wilhelmshöhe und der Karlsaue doch zwei bedeutende Parkanlagen, die auf jeden Fall einen Besuch lohnen. Besonders der Bergpark mit Schloss Wilhelmshöhe, Löwenburg und Herkules ist weltweit einmalig. Template:Quickbar Ort

Indice

Hintergrund[modifica]

thumb|300px|Das Kasseler Rathaus. Es liegt am Beginn der oberen Königsstraße. Der Bau wurde zwischen 1905 und 1909 im neubarocken Stil nach den Entwürfen von Architekt Karl Roth errichtet (Baukosten 3,2 Mio Reichsmark).

Die Stadt wurde im Jahre 913 erstmals erwähnt. Seitdem war sie Hauptstadt von Kurhessen.

Um 1700 prägte Landgraf Karl durch eine intensive Bautätigkeit im Bergpark und in der Karlsaue die Stadt bis heute.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Kassel stark zerstört, insbesondere beim verheerenden Luftangriff vom 22. Oktober 1943 wurde die zuvor in der Altstadt vorherrschende Fachwerkarchitektur fast vollständig vernichtet. Seit dem Wiederaufbau prägt daher moderne, funktionale Architektur die Stadtmitte. In Kassel wurde 1953 übrigens mit der Treppenstraße die erste Fußgängerzone Deutschlands eingerichtet.

1955 wurde in Kassel die Bundesgartenschau eröffnet. Der damalige Standort Fuldaaue ist noch heute ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Wer sich für die Geschichte Kassels näher interessiert besucht am besten das Stadtmuseum. Historische Stadtpläne und Karten von Kassel und dem Kasseler Becken, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, sind übrigens auf Wikimedia Commons in der Kategorie "Historic Maps of Kassel" zu finden.

Sprache[modifica]

Ein Mundartwörterbuch mit mehr als 200 erklärten Ausdrücken zu "Kasselänisch" ist im Regiowiki Kassel zu finden.

Kasseler Begriffe und Abkürzungen[modifica]

Kasseler, Kasselaner, Kasseläner ... oder was ?
In Kassel werden die Bewohner in drei "Gruppen" unterteilt:
  • Kasseler: Bezeichnung für zugezogene Personen.
  • Kasselaner: Lokaler Begriff für Personen, die in Kassel geboren wurden.
  • Kasseläner: So heißen die "Ureinwohner" der Stadt. Dabei handelt es sich um den Personenkreis, der bereits seit mindestens zwei Generationen in der Stadt lebt (es müssen also auch bereits die Eltern in Kassel geboren sein).
"Kasselaner" und "Kasseläner" bleibt man übrigens ein Leben lang - unabhängig vom gerade aktuellem Wohnort.

In Kassel werden einige Abkürzungen für Straßen, Plätze und Gebäude benutzt:

  • Willi-Bahnhof - Fernbahnhof Wilhelmshöhe (ICE Haltepunkt im Stadtteil Wilhelmshöhe). Die Fahrplanauskunft des NVV kennt übrigens auch den Begriff "Willibahnhof".
  • Willi-Allee - Wilhelmshöher Allee (Hauptachse der Stadt zwischen Bergpark und Stadtzentrum)
  • KuBa - Kulturbahnhof (ehem. Hauptbahnhof, der heute Drehscheibe des Schienennahverkehrs der Region ist; seit den 1990er Jahren wurden im ehem. Hauptbahnhof viele Kultureinrichtungen angesiedelt, deshalb "Kulturbahnhof")
  • Hopla - Holländischer Platz - liegt nördlich der Stadtmitte an der Universität (die Abkürzung wird deshalb auch häufig von Studierenden benutzt).

Anreise[modifica]

Mit dem Flugzeug[modifica]

Der Verkehrslandeplatz Kassel-Calden bietet derzeit keine Linien- oder Charterverbindungen, der Ausbau ist im Gange und soll 2013 den Betrieb aufnehmen.

Zum Flughafen Frankfurt/ Main beträgt die Fahrzeit mit dem ICE vom Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe zwischen 1:38 und 2:19 h.

Der Flughafen Paderborn/ Lippstadt ist etwa 90 km von Kassel entfernt und mit dem Auto über die A 44 in etwa einer Stunde bequem zu erreichen. Am Flughafen gibt es 3000 kostenlose Parkplätze. Die Anfahrt per Bahn geht nur über Paderborn Hauptbahnhof und von dort weiter mit den Buslinien 400 und 460 und dauert etwa 1 3/4 Stunden. Es existieren einige private Shuttleservices. Im Hauptbahnhof Kassel gibt es einen Vorabend-Check-in.

Mit der Bahn[modifica]

thumb|350px|Vordach des Fernbahnhofs Wilhelmshöhe. Bei den Nutzern des Nahverkehrs ist die Konstruktion nicht sehr beliebt, da sie sehr zugig ist.

Die beste Möglichkeit deutschlandweit nach Kassel zu gelangen stellt der Zug dar. Nahezu alle ICE-Züge der Relation Basel/ MünchenHamburg/ Bremen/ Berlin halten am Fernbahnhof Wilhelmshöhe, IC-Verbindungen bestehen unter anderem nach Düsseldorf, Berlin über Eisenach, Marburg, Frankfurt am Main. Zwischen Kassel und Hannover ist der IC mit 1 h 01' nur noch 5-7 Minuten langsamer als der ICE, aber 5 € billiger. · Direktverbindungen mit Regionalzügen bestehen unter anderem nach Fulda (1 h 23'), Frankfurt am Main (2 h 05') über Marburg (1 h 04'), und Hagen über Kassel Hbf (2 h 57').

Der Kasseler Hauptbahnhof, der auch den Namen Kulturbahnhof trägt, ist dagegen der Knotenpunkt für den Regionalverkehr in der Region. Direktverbindungen bestehen nach Fulda, Frankfurt am Main, Hagen, Göttingen (fährt nicht über Wilhelmshöhe).

Seit Ende 2007 liegt hier die Schnittstelle der Regiotram mit dem Eisenbahnnetz, eine Kombination aus Regional- und Straßen-Bahn, die aus dem Umland vom Bahnnetz in die Stadt auf den Straßenbahngleisen hineinfährt. Die Züge verfügen über zwei Energiesysteme, entweder Gleichstrom 600 Volt und Bahn-Wechselstrom 15 kV, 16 2/3 Hz oder Gleichstrom 600 V und Dieselantrieb. · Die meisten Linien verkehren zumindest stündlich. Unter anderem sind Melsungen, Wolfhagen, Treysa erreichbar; sie bedienen den Hauptbahnhof und den Bahnhof Wilhelmshöhe.

Mit dem Bus[modifica]

Eine Reihe nationaler und internationaler Überland-Linienbusse fahren Kassel an. Köln, Hamburg, München und Berlin sind ebenso mehrmals wöchentlich mit dem Bus erreichbar wie Kroatien, Rumänien oder Spanien. Der Überland-Linienbusbahnhof befindet sich am ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

Innerhalb Kassels und seiner Umlandgemeinden verkehren Busse und Straßenbahnen des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV). Reist man am Wochenende oder zu zweit, bietet sich besonders das Multi-Ticket für 6,50 € an (Tarif 2010), mit dem im Tarifgebiet "Kassel Plus" 24 Stunden oder ein ganzes Wochenende zu zweit gereist werden kann. Ist der Freitag und/oder der Montag ein Feiertag, so gilt das Ticket auch noch an diesen Tagen, also Ostern beispielsweise vier Tage am Stück. Teurere Multitickets gibt es auch für weiter außen liegende Zonen des Verkehrsverbundes.

Auf der Straße[modifica]

thumb|300px|Übersichtsplan der Sehenswürdigkeiten in Kassel. Der Plan ist in der Vollauflösung gut lesbar.

Kassel liegt an den Bundesautobahnen 7 (Hamburg - Würzburg), 44 (Kassel - Dortmund) und 49 (Kassel - Neuental). Die A 49 ist "Stadtautobahn", die Abfahrten "Auestadion" und "Waldau" liegen der Innenstadt am nächsten. Bergpark und Schloss Wilhelmshöhe, den Herkules sowie den ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe erreicht man allerdings je nach Anreiserichtung besser über die A 44, Ausfahrt Kassel-Bad Wilhelmshöhe.

Mit dem Schiff[modifica]

Ab Kassel ist die Fulda auch für Fahrgastschiffe befahrbar. Zwei Gesellschaften bieten Fahrten von Kassel nach Hann. Münden an. (Personenschifffahrt K. & K. Söllner, Rehbein-Linie Kassel)

Mit dem Fahrrad[modifica]

Kassel liegt am [[::Thema:Hess. Radfernweg R1: Fulda-Radweg|Fulda-Radweg]], der für Radwanderer mit dem [[::Thema:Weser-Radweg|Weser-Radweg]] ab Hann. Münden als Teil der Nationalroute D 9 eine wichtige Nord-Süd-Verbindung durch den deutschen Mittelgebirgsgürtel darstellt.

Richtung Osten nach Thüringen kann man den [[::Thema:Herkules-Wartburg-Radweg|Herkules-Wartburg-Radweg]] nutzen. Die etwas bergige Route endet nach 110 km in Eisenach. Hier besteht Anschluss an das [[::Thema:Radrouten in Thüringen|Radfernwegenetz von Thüringen]].

Mobilität[modifica]

Öffentlicher Nahverkehr[modifica]

thumb|300px|Tram 3 auf der Wilhelmshöher Allee Höhe Haltestelle Weigelstraße. Der Blick reicht bis zum etwa 6 km entfernten Herkules. Die Tram verkehrt bereits seit 1877 entlang der Kasseler Stadtachse.

Kassel besitzt ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz sowie ein dichtes Busnetz. Betrieben wird das Netz von der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG. Die Fahrkartenautomaten befinden sich bei den Straßenbahnen in den Fahrzeugen. Die Straßenbahn wird übrigens in Kassel oft als Tram bezeichnet.

  • Fahrpreise Tarifgebiet Stadt-Kassel:
- Einzelfahrschein Erwachsene: 2,40 € (bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren sind inklusive)
- Einzelfahrschein Kinder (6-14 Jahre): 1,40 €
  • Fahrpreise Tarifgebiet Kassel Plus (Stadt mit Umlandgemeinden):
- Einzelfahrschein Erwachsene: 3,20 € (bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren sind inklusive),
- Einzelfahrschein Kinder: (6-14 Jahre): 2,00 €
- Tagesticket (eine Person; bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren sind inklusive)): 6,- €,
- GruppenTagesTicket (bis zu 5 Personen): 11,- €
- Multiticket (2 Erwachsene und 3 Kinder): 6,60 €. Das Ticket ist ab der Lösung 24 Stunden gültig. Am Wochenende ist das Multiticket sogar Samstags und Sonntags gültig (einschließlich vorangehender oder nachfolgender Feiertage). An Ostern kann man mit einem Multiticket also z. B. 4 Tage lang fahren. (Stand Winterfahrplan 2010/2011 ab 12.12.2010)
  • Liniennetzplan Tarifgebiet Kassel-Plus 2011 (Stadt mit Umlandgemeinden) als PDF-Datei (4,2 MB)
  • Kombiticket Straßenbahn und staatliche Museen: An den Fahrkartenautomaten in den Bahnen sind übrigens auch Kombitickets inklusive Museumseintritt für die Museumslandschaft Hessen-Kassel erhältlich.


Die Regiotram verbindet als Stadtbahnsystem die Stadt Kassel mit dem Umland. Dank gemeinsamer Nutzung von Straßenbahn- und Bahnlinien gelangt man ohne Umsteigen vom Stadtzentrum in die Region und umgekehrt.

Zu Fuß[modifica]

thumb|right|Bergpark Wilhelmshöhe: Am Herkules: Attraktiver ist der Abstieg zu Fuß entlang der barocken Wasserkünste besonders während der Wasserspiele.

Vom Kasseler Hauptbahnhof aus kann man alle Sehenswürdigkeiten der Stadtmitte problemlos zu Fuß erreichen (Radius maximal einen Kilometer). Große Teile der Stadtmitte sind Fußgängerzone. Selbst vom Hauptbahnhof bis zur Orangerie in der Karlsaue ist es über die Treppenstraße und den Friedrichsplatz nur ein knapper Kilometer.

Vom Fernbahnhof Wilhelmshöhe aus kann man dagegen zum Bergpark laufen, der vom Bahnhofsvorplatz aus bereits zu sehen ist (etwa 1,5 km, die allerdings bergauf gehen). Mit der Straßenbahnlinie 1 geht es natürlich bequemer.

Stadtrundfahrten[modifica]

Seit 2010 gibt es in Kassel feste Stadtrundfahrten, die Mittwoch bis Sonntag dreimal täglich eine etwa 2,5 stündige Rundfahrt mit einem Doppeldeckerbus bieten. An allen 10 Stationen ist ein Zusteigen möglich, auch "Hop-on-Hop-off" geht (Ausstieg an jeder Haltestelle und Weiterfahrt mit einem späteren Bus). Neun Sprachen werden angeboten. Start ist am Papinplatz vor dem Naturkundemuseum um 10.00, 12.40 und 15.30 Uhr (Stand 07/2010).

Sehenswürdigkeiten[modifica]

Bergpark Wilhelmshöhe[modifica]

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist mit 240 ha Europas größter Bergpark. Eine große Kaskadenlandschaft, an deren Spitze der Herkules, Kassels Wahrzeichen, steht, geht in einen Landschaftsgarten über, der ein wenig an ein "Disneyland des 18. Jahrhunderts" gemahnt: die Löwenburg, eine im Maßstab 1:2 nachgebaute Burgruine im gotischen Stil für die Romantiker, das ebenso als Ruine gebaute Aquädukt für die Antikefans und eine Reihe kleinerer Tempel für den Hellenisten.

thumb|right|Die winterliche Teufelsbrücke im Bergpark Wilhelmshöhe Mittendrin und mitten in einer Sichtachse, die vom Herkules über die Wilhelmshöher Allee bis zum Rathaus führt, steht das Schloss Wilhelmshöhe, einst Residenz der Landgrafen und später Kurfürsten von Hessen-Kassel. Interessant ist es natürlich die Wasserspiele in Aktion zu sehen (immer Mi und So/ feiertags zwischen 1. Mai und 3. Oktober um 14.30 Uhr am Herkules beginnend).

Man hofft, dass 2013 die Anerkennung des Bergparks zum Weltkulturerbe klappt.

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Stadtmitte[modifica]

thumb|300px|Blick in die Treppenstraße

  • Obere- und Untere Königsstraße: Dieser Straßenzug ist die zentrale Einkaufsstraße von Kassel. Entlang der von Straßenbahnen durchfahrenen Fußgängerzone gibt es vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Sehenswert ist das schlossartige Rathaus, das am Beginn der oberen Königsstraße liegt. Der Bau wurde zwischen 1905 und 1909 im neubarocken Stil nach den Entwürfen von Architekt Karl Roth errichtet (Baukosten 3,2 Mio Reichsmark).
  • Königsplatz: Alle 15 Minuten ist der Königsplatz zentraler Treffpunkt von Straßenbahnen in alle relevanten Richtungen. Am kreisförmigen Platz liegen Cafés, Kneipen und das Einkaufszentrum "City Point" mit sehenswerter Innenhalle. Der Platz ist von Platanen gesäumt und im Sommerhalbjahr sind die Wasserspiele in Betrieb.
  • Friedrichsplatz: Der Platz liegt an der Königsstraße und ist Teil der Fußgängerzone. Am Platz liegt die Kunsthalle Fridericianum (siehe Museen). Direkt an der Treppe zum Fridericianum sind übrigens unscheinbare in Stein gemeißelte Namen zu finden. Diese Namen sind Teil eines Mahnmals für an Aids gestorbene Menschen. Am Ostteil des Platzes liegen das Staatstheater sowie die Documentahalle. Ferner findet man hier das Auefenster - ein futuristisches, stählernes Kunstwerk. Ein sehenswertes historisches Modell des Friedrichsplatzes ist im Stadtmuseum zu finden. Einen schönen Blick auf den Friedrichsplatz hat man übrigens vom oberen Parkdeck auf der Galeria Kaufhof (siehe Abschnitt "Aussichtspunkte").
  • Treppenstraße: Die erste Fußgängerzone Deutschlands ist die Kasseler Treppenstraße. Sie wurde bereits am 9. November 1953 eröffnet. Das nüchterne Flair der 1950er Jahre herrscht auch noch heute in der Treppenstraße. Der Straßenzug steht als Nachkriegsbauwerk daher auch unter Denkmalschutz. Auf den grünen Podesten kann man gut bei einem Kaffee das hektische Treiben der Großstadt beobachten. Lage: Der Treppenzug führt vom Scheidemannplatz südöstlich des Hauptbahnhofs bis zum Friedrichsplatz an der Königsstraße.
  • Druselturm - Der Turm nordöstlich des Königsplatzes ist eines der letzten größeren Überreste des mittelalterlichen Kassel. Der Turm wurde 1415 errichtet und war Teil der Stadtbefestigung.

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Bedeutende Kirchen der Stadt[modifica]

Durch die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden in Kassel viele Kirchen vernichtet. Es gibt aber dennoch einige sehenswerte Bauten:

  • Martinskirche - erbaut ab 1330. Der Bau ist heute die größte Kirche der Stadt. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde das Gotteshaus mit modernen Elementen wieder aufgebaut. Die Kirche war Ruhestätte der Landgrafen zu Kassel (Besichtigung der Gruft ist möglich). Lage: in der Stadtmitte unweit des Königsplatzes.
  • Lutherkirche - Achtung: Am Lutherplatz hat sich mit Stand 04-2011 eine größere, offene Drogenszene etabliert. Als Individualbesucher daher den Platz bei WMA button2b.png 51°19′06″N 9°29′49″E möglichst meiden. Veranstaltungen z. B. der Kirchengemeinde können aber problemlos besucht werden, da diese unter Polizeischutz statt finden. Zur Kirchenruine am Lutherplatz: Ab 1897 im neugotischen Stil erbaut. Der Bau wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der erhaltene Turm ist mit 76 m aber immer noch das höchste Gebäude der Stadt. Zu besonderen Veranstaltungen kann der Kirchturm über 156 Stufen bestiegen werden. Die Treppe ist allerdings sehr eng. Größere Taschen (besonders Rucksäcke) sollte man am besten nicht mit hoch nehmen, da man bei Begegnungen sonst nur noch schwer seitwärts an einander vorbei kommt. Es dürfen aufgrund der Enge auch nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern gleichzeitig auf den Turm. An der Treppe werden bei Turmöffnung "Aufstiegsausweise" verteilt (so z. B. bei der Museumsnacht). Turmführungen bietet der Förderverein übrigens für Gruppen auch nach Vereinbarung an.
  • Brüderkirche - eher unscheinbarer Bau am Steinweg, aber älteste Kirche der Stadt. Der Bau wurde zusammen mit dem Kloster bereits 1376 fertig gestellt. Das Gotteshaus wird heute u a. für Musikveranstaltungen genutzt.

Karlsaue[modifica]

thumb|450px|Karlsaue: Blick auf den Aueteich mit Schwaneninsel (Die Insel selbst ist nicht zugänglich.)

Die Karlsaue ist eine barocke Parkanlage im Herzen der Stadt. Zusammen mit der Fuldaaue stellt sie die "grüne Lunge" von Kassel dar. Sehenswert sind u. a. die Orangerie, der Aueteich und die Blumeninsel Siebenbergen.

Blumeninsel Siebenbergen, Auedamm 18, Tel.: 0561-7392173 - Die Blumeninsel Siebenbergen ist ein kleiner botanischer Garten, der 1710 angelegt wurde. Die parkartige Insel mit Hügel besitzt einen sehenswerten Baumbestand. Von der Erhebung hat man einen schönen Blick auf die Zentralachse der Karlsaue. Die Pflanzen sind übrigens durchnummeriert. Einen passenden Pflanzenführer kann man an der Kasse erwerben.

Öffnungszeiten: Anfang April bis 3. Oktober: Di bis So, Feiertags von 10 Uhr bis 19 Uhr (letzter Einlass 18 Uhr)
Eintrittspreise: Erwachsene: 3,00 €, Ermäßigt (u. a. Studenten): 2,00 €, Kinder bis 18 Jahre sind frei (03-2010)

Weitere Informationen zur Parkanlage sind im Artikel Karlsaue zu finden.

Aussichtspunkte[modifica]

thumb|220px|Blick vom Fuss des Herkules über die Kaskaden (die barocken Wasserkünste) Richtung Stadt thumb|170px|Ist Kassels höchster Punkt: Die Aussichtsplattform des Turms auf dem hohen Gras

  • Herkules - Schon von der frei zugänglichen Basis des Herkules an den Kaskaden hat man einen traumhaften Blick über Kassel. Im Sommerhalbjahr kann gegen Eintritt zusätzlich das Oktogon erklommen werden. Weiteres siehe Artikel "Bergpark Wilhelmshöhe"
  • Blick über Friedrichsplatz und die Stadtmitte: Aussichtspunkt "Parkdeck Galeria Kaufhof" - Kurios aber durchaus einen Besuch wert ist das obere Parkdeck auf der Galeria Kaufhof in der Königsstraße mit Blick fast über die gesamte Stadtmitte. Zu sehen sind von der Nordostecke des oberen Parkdecks der Friedrichsplatz mit Fridericianum, Zwehrener Turm, Ottoneum (Sitz des Naturkundemuseums) und dem Staatstheater. Des Weiteren kann man auf die Obere Königsstraße mit Rathaus, zum Landesmuseum sowie zum Druselturm schauen. Im Bereich des Horizonts schweift der Blick bis zum Kaufunger Wald und zur Söhre. Wer mit dem Auto anreist fährt über eine Spirale von der Neuen Fahrt aus auf das Parkdeck (Lage der Zufahrt bei WMA button2b.png 51°18′49″N 9°29′34″E). Die Parkgebühren betragen je angefangene Stunde 1,50 Euro (bezahlt wird am Automat nach Einwurf des Chips von der Einfahrt). Wer im Kaufhof "shoppen" geht kann die Parkgebühr laut Aushang mit dem Einkaufsbetrag verrechnen lassen (genaue Regelung nicht mehr bekannt). Als Reisender ohne Auto kann man das Parkdeck über zwei großzügige, kostenfreie Aufzüge erreichen, die an der zur Königsstraße hin orientierten Seite des Gebäudes liegen. Bei Gewittergefahr sollte man auf einen Besuch des oberen, frei liegenden Parkdecks allerdings verzichten.
  • Aussicht vom Weinberg - Wenige Meter südöstlich des Museums für Sepulkralkultur hat man vom Weinberg eine ganz nette, aber nicht spektakuläre Aussicht. Der Aussichtspunkt liegt oberhalb der imposanten Stützmauer zur Frankfurter Straße (bei WMA button2b.png 51°18′31″N 9°29′24″E). Der Blick reicht Richtung Osten zur Karlsaue und im Süden zum Stadtteil Südstadt. Über den Bäumen der Karlsaue ist das Kraftwerk Kassel zu erkennen. Die aus zwei Blöcken bestehende Anlage erzeugt mit Hilfe von Braun- bzw. Steinkohle Strom und Fernwärme für die Stadt. Am Horizont sind die Berge des Kaufunger Waldes, der Söhre und des Habichtswaldes zu sehen. Am Weinberg sollen in der Zukunft zwei Museumsneubauten entstehen. Geplant sind Neubauten für das Brüder Grimm Museum und das Tapetenmuseum.
  • Bismarckturm auf dem Brasselsberg oberhalb des gleichnamigen Stadtteils - Vom Turm hat man einen schönen Blick auf das Kasseler Becken. Nach einer aufwendigen Sanierung der Treppenanlage durch das Land Hessen ist der Turm seit Oktober 2010 wieder frei zugänglich. Weiteres siehe Artikel "Habichtswald".
  • Hohes Gras (615 m) im Habichtswald - Der Berg ist mit 615 m Höhe zugleich höchste Erhebung der Stadt Kassel und auch des Habichtswaldes. Im Gipfelbereich findet man einen Aussichtsturm mit Ausflugsgastronomie, einen Kletterwald sowie für den Wintersport einen Skilift und eine Rodelbahn vor. Weiteres siehe Artikel "Hohes Gras".
  • Lutherkirchturm - Das mit 76 m Höhe höchste Bauwerk der Stadt kann zu ausgewählten Terminen (etwa zur Museumsnacht) bestiegen werden. Weiteres siehe Abschnitt "Kirchen".
  • Ab 2013 in der Stadtmitte: Turm des Landesmuseums - Der 28 m hohe Turm des 1913 errichteten Museums soll im Rahmen des Umbaus für Besucher zugänglich gemacht werden (laut Meldung der HNA vom 29.11.2010). Von oben müsste man einen schönen Blick über weite Teile der Stadtmitte und der Karlsaue haben. Auch der Blick zum Herkules mit Habichtswald wäre sicher attraktiv.


  • Weitere Aussichtspunkte mit untergeordneter Bedeutung:
- Herkulesblick im Aschrottpark: Hier kann man Richtung Herkules und Habichtswald schauen. Der an sich ganz nette Blick wird allerdings durch ein Hochhaus im Vordergrund dominiert, dass das Panorama stark entwertet. Lage: WMA button2b.png 51°18′59″N 9°27′04″E; Anfahrt: Tram 4 bis Haltestelle "Wintershall". Von hier noch etwa 400 m die Friedrich-Ebert-Straße zum Aschrottpark gehen (liegt Richtung Habichtswald).
- Südblick im Stadtteil Kirchditmold an der Schanzenstraße / Höhe Kleebreite: Hier gibt es an einem felsigen Südhang ein kleine, naturnahe Grünanlage. Unter einem Baum laden zwei ältere Bänke zum Genießen des netten Südblicks über die Stadt ein. Lage: WMA button2b.png 51°19′27″N 9°26′14″E; Anfahrt: Tram 8 Richtung Hessenschanze bis Haltestelle "Riedwiesen", dann noch etwa 300 m die Schanzenstraße Richtung Habichtswald gehen.

Museen[modifica]

thumb|250px|Orangerie in der Karlsaue - Sitz des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts

Die Kasseler Museumsnacht, bei der viele Museen bis 1 Uhr geöffnet sind, findet jährlich Anfang September statt (nächster Termin 3. September 2011). Zur Museumsnacht gibt es ein Sonderticket, das zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser und zur Nutzung von Bus und Bahn berechtigt. Weitere Informationen mit Programmhinweisen sind unter www.museumsnacht.de zu finden.

Die Kasseler Museumslandschaft wird bis 2013 modernisiert. Daher können Museen teilweise wegen Sanierung geschlossen sein. Über aktuelle Schließungen von Museen informiert die offizielle Bauseite "Kultur baut auf".

Gut zu wissen: Beim Besuch eines weiteren Museums der Museumslandschaft Hessen Kassel am selben Tag bekommt man 25% Rabatt auf den Eintrittspreis für das 2. Museum

  • Kunsthalle Fridericianum, Friedrichsplatz 18 - Das Museum Fridericianum, heute Kunsthalle Fridericianum, wurde bereits im Jahre 1779 eröffnet und gilt als der erste öffentliche Museumsbau auf dem europäischen Kontinent. Es finden wechselnde Kunstausstellungen statt. Das Fridericianum ist auch Ausstellungsort der Documenta. Öffnungszeiten: Mi - So 11-18 Uhr; Mo, Di sowie am 24., 25., sowie am 31.12 ist geschlossen. Eintritt: Normal: 5 €; Ermäßigt: 3 € (gegen Nachweis für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Schwerbehinderte, Wehr- und Zivildienstleistende); Mittwochs ist der Eintritt übrigens kostenlos. Museumsseite
  • Stadtmuseum Kassel - Das Museum ist momentan wegen Sanierungs-und Umbauarbeiten geschlossen. Es gibt aber seit Ende Mai 2010 eine kleine Ersatzausstellung in der Fußgängerzone Richtung Obere Königsstraße (Wilhelmsstraße 2, ist 100 m entfernt vom geschlossenem Museum). Museumsseite (Öffnungszeiten der Ersatzausstellung stehen nicht auf der Seite).
  • Museum für Sepulkralkultur, Weinbergstraße 25–27 - Das bisher einzige deutsche Museum für Grabsteine, Särge und Bestattungskultur. Öffnungszeiten: Di - So: 10-17 Uhr, Mi ist bis 22 Uhr geöffnet, Mo ist geschlossen. Eintritt: Erwachsene: 5 €, Ermäßigter Eintritt: 3,50 € (Schüler, Gruppen über 10 Personen, Wehrdienstleistende, Zivildienstleistende, BBK-Mitglieder), Familienkarte: 8 € (zwei Erwachsene mit Kindern bis 16 Jahre), Stand: 02-2009, weiteres siehe auch Museumsseite.
  • Hessischen Landesmuseum mit Deutschem Tapetenmuseum, Brüder-Grimm-Platz 5 - Das Landesmuseum zeigt Ausstellungen zur Vor- und Frühgeschichte sowie eine Sammlung angewandte Kunst.Das 1923 gegründete Deutsche Tapetenmuseum, das heute über 18.000 Objekte umfasst gehört zum Museum. Präsentation und Darbietung sind nicht mehr auf der Höhe der Zeit, die Räumlichkeiten heruntergekommen, Ende 2008 beginnt endlich die überfällige Sanierung der großen Räumlichkeiten. Achtung: Bis voraussichtlich 2013 ist das Museum aufgrund der Generalsanierung geschlossen.; Museumsseite
  • Neue Galerie - derzeit wegen Umbau geschlossen. Die Wiedereröffnung soll am 23. November 2011 stattfinden. Der seit 2006 sanierte Museumsbau wurde zwischen 1871 und 1877 errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt.
  • Brüder Grimm Museum, Schöne Aussicht 2 - zeigt Handschriften aus der Sammlung der Brüder Grimm. Das Museum ist derzeit geschlossen. Es gibt Pläne auf dem Weinberg ein neues Museum zu errichten. Wann Baubeginn ist bzw. wann das neue Brüder Grimm Museum öffnet ist derzeit noch nicht bekannt Museumsseite.
  • Naturkundemuseum Kassel im Ottoneum, Steinweg 2 - Das Haus zeigt eine Ausstellung zur Erdgeschichte und Natur in Nordhessen, daneben gibt es laufend Sonderausstellungen. In der Dauerausstellung sind viele ausgestopfte einheimische Tierarten zu sehen. In schönen Dioramen (Lebensraummodellen) werden diese Tiere hinter Glas präsentiert. "Star" ist sicherlich das nachgebildete Mammut in Originalgröße, das in der Eiszeitausstellung zu finden ist. Einige interaktive Elemente sind im Museum ebenfalls zu finden (u. a. Filme und Vogelstimmen, die auf Knopfdruck ertönen). Eine Rarität im Museum ist ferner die berühmte Holzbibliothek von Carl Schildbach, die im Erdgeschoss ausgestellt ist. Eintritt 1,50 € (3,50 € bei Sonderausstellungen). Öffnungszeiten: Di, Do - So 10-17 Uhr; Mi 10-20 Uhr; Am 24.12 und 31.12 ist geschlossen; An Feiertagen ist auch Mo geöffnet. Kontakt: Tel.: 0561 / 787-4066, Museumsseite
  • Astronomisch-Physikalisches Kabinett mit Planetarium - Das Museum hat seinen Sitz in der Orangerie in der Karlsaue. Gezeigt werden in fünf Ausstellungsbereichen historische Uhren, Fernrohre und alte Stücke zu Geodäsie, Physik beziehungsweise zu Mathematik und Informationstechnik. Ferner gibt es ein 50 Personen fassendes Planetarium. Öffnungszeiten Museum: Di - So: 10-17 Uhr; am 24, 25 und 31.12 ist geschlossen. Eintritt Museum: Erwachsene: 3 €, Studenten: 2 €, Kinder bis 18 Jahre sind frei. Eintritt Planetarium: Erwachsene: 3 €, Studenten: 2 €, Kinder bis 18 Jahre: 2 €
  • Technik-Museum Kassel, Wolfhager Str. 109 - Das im August 2010 eröffnete Museum hat seinen Sitz in den Hallen des ehemaligen Henschelwerks Rothenditmold im gleichnamigem Stadtteil. Das Museum stellt auf 2500 Quadratmeter die regionale Technikgeschichte der letzten 300 Jahre da. Zu sehen sind u. a. historische Schienenfahrzeuge (Lokomotiven) aus der Produktion von Henschel. Weitere Sammlungsgebiete des Museums sind die Mobilitäts-, Luftfahrt,- und Energietechnik. Auch die Elektro-, Mess-, und Regeltechnik sowie die Informatik werden im Museum behandelt. Ferner werden Exponate zur Konstruktions- und Maschinenbautechnik gesammelt. Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17 Uhr; Sa, So 11-17 Uhr: Mo und Di ist geschlossen. Eintritt: Erwachsene: 5 €, Ermäßigt: 2 €, Kinder bis 6 Jahre sind frei, Museumsseite
  • Murhardsche Bibliothek, Brüder-Grimm-Platz 4A - In dem historischen Gebäude der Murhardschen Bibliothek die zur Universitätsbibliothek Kassel gehört, befindet sich die berühmte Handschriftensammlung. Eine kleine Auswahl bedeutender Schriften - darunter das Hildebrandlied und eine frühe Gutenberg-Bibel - können im Ausstellungstresor besichtigt werden. Seit 09/2009 führt ein Audioguide durch die wichtigsten Ausstellungsstücke (ca. 1 h). Öffnungszeiten Tresor: Mo, Mi, Fr 14-17 Uhr, Museumsseite.
  • Energietechnikmuseum "Wasserkraftwerk Neue Mühle" - Das Museum hat seinen Sitz am südlichen Stadtrand von Kassel in einem historischen Wasserkraftwerk. Die Anlage, die angeschaut werden kann, ist noch heute in Betrieb. Des weiteren informiert die Ausstellung über die Strom-, Gas- und Wasserversorgung von Kassel. Öffnungszeiten: Mi 10-16 Uhr sowie jeden ersten Sonntag im Monat von 10-16 Uhr. Eintritt frei, Gruppenführungen auf Anfrage auch zu anderen Zeiten. Übrigens: Wer im Museum ist einfach mal die Betreuer ansprechen, sie geben gerne Auskunft, setzen die alten Wasserpumpen im Pumpenhaus in Gang und führen auch in die Bereiche, die noch in Betrieb sind. Kontakt: Neue Mühle 8, 34134 Kassel-Niederzwehren, Tel.: 0561 / 782-2149 (Info).
  • Museumsbahn Hessencourier - Die von einem Verein betriebene Bahn verkehrt an einigen Wochenenden im Sommerhalbjahr von Kassel-Wilhelmshöhe bis nach Naumburg. Auf der 33,4 km langen Museumsstrecke werden Dampfzüge eingesetzt. Der Fahrplan mit Fahrpreisen ist auf der Seite der Museumsbahn zu finden.
  • Henschel-Museum + Sammlung, Wolfhager Straße 109 - Das Museum und die Sammlung beschäftigt sich mit der wechselvollen Geschichte der Henschelwerke, insbesondere der Eisenbahn Industriegeschichte vom Drache bis zum Transrapid. Großexponate wie Eisenbahnfahrzeuge oder Feuerwehrfahrzeuge sind allerdings nur zu besonderen Anlässen wie Museumsnacht oder Blauer Sonntag zu besichtigen. Ansonsten sind die Sammlungen jeweils am ersten Sa+So des Monats von 14 - 17 Uhr zu sehen (oder nach Vereinbarung unter Tel.: 0561/801-7250). Kostenlose Eintrittskarten gibt es im KVG-Kundenzentrum in der Kurfürsten Galerie in Kassel. Informationsseite.

Alle staatlichen Museen der "Museumslandschaft Hessen Kassel" werden übrigens auf der offiziellen Seite unter www.museum-kassel.de vorgestellt.

weitere Bauwerke[modifica]

  • Stollenanlage Weinberg - Der Feuerwehrverein führt jeweils Montags um 18 Uhr eine Führung durch die unterirdische Anlage im Weinberg durch, nähere Infos dazu hier oder Kontakt bei der Feuerwehr Kassel: 0561/7884-103, Teilnahmebeitrag 5 €.
  • Unter Wandern - Ein Zusammenschluss mehrerer Initiativen und der Volkshochschule veranstaltet in unregelmäßigen Abständen mehrstündige Erlebnistouren ins unterirdische Kassel. Es besteht die Möglichkeit unbekannte unterirdische Bauwerke kennen- und erfahren zu lernen. Die Touren variieren, Bestandteil können alte Bunker, Felsenkeller, Weinkeller oder auch eine unterirdische stillgelegte Straßenbahnhaltestelle sein. Das Ganze wird mit Schauspielern und Zeitzeugenberichten begleitet. Eine Teilnahme kann sehr empfohlen werden, es ist jedoch recht schwer an Karten zu kommen. Die Touren sind für Gehbehinderte nicht geeignet, Kinder unter 10 Jahren sollten nicht teilnehmen.

Kunstwerke und Denkmäler[modifica]

Besonders im Innnenstadtbereich findet man verschiedene Denkmäler und Skulpturen. Einige davon sind Documenta-Kunstwerke, die die Stadt angekauft hat, damit sie dauerhaft in der Stadt verbleiben konnten.

  • Spitzhacke an der Fulda: Die 12 m hohe Skulptur liegt östlich der Orangerie. Der amerikanische Künstler Claes Oldenburg stellte das Kunstwerk 1982 anlässlich der documenta 7 auf. Er verankerte mit der Skulptur die Wilhelmshöher Allee an der Fulda und schuf damit ein neues, virtuelles Ende der Stadtachse am Flussufer. Die Straße würde ist ihrer Verlängerung nämlich hier auf die Fulda treffen.
  • Kunstwerk „7000 Eichen“ - Das weltweit einmalige Kunstwerk wurde von Joseph Beuys zur documenta 7 initiiert. Die Eichen stehen über das gesamte Stadtgebiet verteilt und sind mit je einer Basaltsäule gekennzeichnet. 2005 wurde das Kunstwerk unter Denkmalschutz gestellt. Im Kulturstadtplan (erhältlich in der Touristinfo) sind die Standorte der Bäume verzeichnet.
  • Linearuhr an der Ecke Ständeplatz /Wilhelmsstraße. Die Uhr ist wie eine sechsstellige Digitaluhr zu lesen (von oben nach unten. Das Ablesen funktioniert allerdings nur, wenn keine Lampen defekt sind (Info zur Funktionsweise)
  • Laserscape Kassel - ein grüner Laser, der jeden Samstag von 18:00 - 1:30 in Betrieb ist, kann gut vom Herkules aus angeschaut werden (bei klarem Wetter). Der grüne Laser ist mit zwei weiteren Lasern auf dem Zwehrener Turm am Fridericianum montiert.
  • "Himmelsstürmer" - Die Skulptur (offizieller Name "man walking to the sky") steht auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs. Das Werk wurde von Jonathan Borowsky anlässlich der documenta 9 im Jahr 1992 erschaffen. Es stand zur documenta 9 auf dem Friedrichsplatz und wurde erst nachträglich nach dem Ankauf durch die Stadt Kassel (der teilweise über Spendengelder finanziert wurde) am Hauptbahnhof aufgestellt.
  • Rahmenbau - Das Kunstwerk "Rahmenbau" (im Volksmund auch Auefenster genannt) ist am Staatstheater an der Documentahalle zu finden. Das begehbare Kunstwerk wurde zur documenta 6 1977 errichtet. Wenn man den eisernem Steg erklimmt verlässt man den "großen Blick durch den ersten Rahmen" und schaut durch einen 2. kleineren stählernen "Bilderrahmen" auf den Mittelbau der Orangerie. Im Mittelbau der Orangerie befindet sich übrigens das Planetarium des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts.

Dorf in der Stadt: Märchenviertel Niederzwehren[modifica]

Kassel besitzt verschiedene alte Ortskerne, die schon lange Teil der Großstadt geworden sind. Der attraktivste ist das "Märchenviertel" im Stadtteil Niederzwehren. Im schmucken Fachwerkviertel liegt das ehemalige Wohnhaus von Dorothea Viehmann (1755 - 1815), einer bekannten Märchenzuträgerin der Brüder Grimm. Der kleine Fachwerkbau ist jedoch in Privatbesitz und nicht zugänglich. Dorothea Viehmann erzählte den Brüder Grimm 1813 etwa 40 Volksmärchen. 36 davon nahmen die Brüder Grimm in Ihre bekannte Märchensammlung "Grimms Märchen" auf. Dorothea Pierson wurde als Tochter eines Gastwirts in Rengershausen geboren. 1777 heiratete sie den Schneider Nikolaus Viehmann. 1787 zog sie mit ihm in das Haus in Niederzwehren. Das Gast- und Brauhaus Ihres Vaters steht übrigens heute direkt an der Autobahn A 49 und gehört zur Hütt-Brauerei (Anfahrt per KFZ über die Ausfahrt Baunatal-Nord)

Das kleine verwinkelte Märchenviertel am Grunnelbach ist sicher ganz nett, kann aber mit einer richtigen Fachwerkaltstadt nicht mithalten. Wer richtiges Fachwerkflair genießen möchte spart sich daher den Besuch am besten und unternimmt besser einen Tagesausflug in eine der schmucken Fachwerkstädte, die rund um Kassel zahlreich zu finden sind. Gut per Bahn erreichbar sind z. B. Hann Münden oder auch Melsungen. Eine Liste aller Fachwerkstädte rund um Kassel ist im Abschnitt "Ausflüge" zu finden.

Wer jedoch wenig Zeit hat und mal ein paar Fachwerkhäuser sehen möchte ist im Märchenviertel richtig. Ein Besuch des Märchenviertels lässt sich als Tramtour auch gut mit einem Besuch des Botanischen Gartens am Park Schönfeld verbinden.

  • Anfahrt: per Tram ab Stadtmitte: Linie 5 Richtung Baunatal bzw. Linie 6 Richtung Schulzentrum Brückenhof bis zu Haltestelle "Dennhäuser Straße"
  • Lage des Märchenviertels: WMA button2b.png 51°17′04″N 9°27′58″E

weitere Parks und Gärten[modifica]

Park Schönfeld[modifica]

Der Park Schönfeld liegt zwischen den Stadtteilen Wehlheiden und Niederzwehren im Süden von Kassel. Ein Bachlauf in einem kleinen Tal, der zu mehreren Teichen angestaut ist, bestimmt das Landschaftsbild des langgestreckten Parks. Die Anlage besitzt teilweise einen alten Baumbestand, der besonders im Sommer zu schattigen Spaziergängen einlädt. Namensgeber für den Park ist das Schlösschen Schönfeld, das oben am Hang neben dem Botanischen Garten liegt. Der schön renovierte Bau beherbergt gehobene Gastronomie. "Hörenswert" ist der noch im Ausbau befindliche Klangpfad. Am Park liegt ferner der Botanische Garten (siehe unten).

Anfahrt Öffentlicher Verkehr ab Stadtmitte: Tramlinie fünf Richtung Baunatal bis zu Haltestelle "Park Schönfeld".

Botanischer Garten[modifica]

thumb|250px|Blick in den Staudengarten

Der in den letzten Jahren wieder schön hergerichtete Garten liegt oberhalb des Park Schönfeld etwa 2,5 km südwestlich der Stadtmitte. Die Anlage besitzt einen Rosengarten, Heilkräutergarten, Staudengarten und zwei schöne kleinere Teiche. Im hinteren Teil des Gartens befindet sich ein kleiner Spielplatz. Auch ein kleines Kakteenschauhaus kann besichtigt werden (geöffnet Mo - Do: 7:30 - 15 Uhr und Fr von 7:30 - 12 Uhr). Tipp: Für eine Pause bietet sich besonders die Veranda am Kräutergarten an. Aber auch auf dem Bänken im Staudengarten pausiert es sich schön (besonders wenn hier die Pflanzen ihre Blüten entfalten). Seit Sommer 2010 ist auch wieder die Farnschlucht zu besichtigen.

Öffnungszeiten: 1. April bis 30. September: 8 - 19 Uhr; 1. Oktober bis 15. November: 8 - 18 Uhr; 16. November bis 31. Januar: 8 - 15.30 Uhr; 1. Februar bis 31. März: 8 - 18 Uhr; Weitere Infos: Botanischer Garten Kassel

Eintritt: Der Garten und auch das Kakteenschauhaus sind kostenlos zugänglich.

Lage und Anfahrt:

  • Auf der Straße: Wer mit dem PKW anreist erreicht den Botanischen Garten über die Ludwig-Mond-Straße und die Bosenstraße. Im Bereich des Parkeingangs findet man einen kostenfreien Parkplatz.

Zoo am Rammelsberg[modifica]

Im Stadtteil Wilhelmshöhe findet man am Rammelsberg einen kleinen privaten Kleintierzoo, der sich vor allem an Familien mit Kindern wendet. Neben vielen Vogelarten gibt es auch Ziegen, Esel, Alpakas und Affen zu sehen. Die Ziegen fressen übrigens gerne trockene Spaghetti.

  • Eintritt: Der Eintritt ist frei - Spenden sind erwünscht (am Eingang wartet die Spendengans aus Porzellan auf einen Obolus).
  • Öffnungszeiten: Geöffnet ist Mo - Fr von 14-18 Uhr und Sa, So sowie an Feiertagen von 10-18 Uhr, im Winterhalbjahr ab Oktober ist nur bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet (Stand 12-2010).
  • Lage & Anfahrt: Die Anlage ist vom Fernbahnhof Wilhelmshöhe in 10 - 15 Minuten zu Fuß zu erreichen. Dazu geht man die Wilhelmshöher Allee etwa 500 m Richtung Bergpark. An der Kunoldstraße dann rechts abbiegen. Von hier ist der Zoo ausgeschildert, der bei WMA button2b.png 51°19′04″N 9°26′11″E am Rammelsberg zu finden ist. Nächste Straßenbahnhaltestelle ist die Station "Kunoldstraße" der Linie 1 an der Wilhelmshöher Allee.
  • weitere Infos: siehe Zooseite

Grünanlagen im Vorderen Westen[modifica]

thumb|300px|Frühling im Stadthallengarten

Wer Spaziergeh- und Entspannungsmöglichkeiten nahe des Fernbahnhofs Wilhelmshöhe sucht, ist bei den Parkanlagen im Stadtteil "Vorderer Westen" richtig. Die Grünanlagen sind zwar nicht besonders groß oder spektakulär, liegen dafür aber auch nur wenige Gehminuten vom Fernbahnhof und dem Kongresszentrum in der Stadthalle entfernt:

  • Aschrottpark - Parkanlage mit altem Baubestand auf einem Hügel. In der Anlage findet sich als Minisehenswürdigkeit der Herkulesblick, desen Aussicht leider verbaut ist (Infos siehe Abschnitt Aussichtspunkte). Lage: WMA button2b.png 51°18′59″N 9°27′04″Escale= dovrebbe essere scale: in {{Coord}}
  • Stadthallengarten - Kleinere, aber schön gepflegte Grünanlage, die liegt hinter der Stadthalle zu finden ist. Im Frühjahr findet man hier farbenfrohe Blumenbeete. Zahlreiche Bänke laden zum Entspannen ein. Leider trübt die Hochhauskulisse etwas den Erholungsgenuss. Aber immenhin sind die Bauten optisch etwas durch Bäume vom Park getrennt. Wer als Tagungsgast im Kongresszentrum zu tun hat kann hier zumindest für ein paar Minuten der Hektik des Alltags entfliehen. Lage: WMA button2b.png 51°19′03″N 9°27′32″Escale= dovrebbe essere scale: in {{Coord}}
  • Goetheanlage - Die viel besuchte Goetheanlage, die 1933 eröffnet wurde, ist bei den Einwohnern des Quartiers sehr beliebt. Für Familien ist der attraktive Spielplatz im östlichen Teil der Goetheanlage einen Besuch wert. Sonst wird die große Grünfläche der Anlage gerne zum Sonnen, Picknicken und Grillen genutzt. Lage: WMA button2b.png 51°18′52″N 9°27′27″Escale= dovrebbe essere scale: in {{Coord}}

Naturschutzgebiet Dönche[modifica]

thumb|300px|Unterwegs in der Dönche

Das Schutzgebiet, das gleichzeitig ein beliebtes Naherholungsgebiet ist, liegt ca. 5 km südwestlich der Stadtmitte zwischen den Stadtteilen Brasselsberg, Süsterfeld-Helleböhn, Niederzwehren, Oberzwehren und Nordshausen. Einige schöne Wanderwege durchziehen die Grünlandgesellschaft. Bänke laden zum Verweilen ein. Zwei kleinere reizvolle Bachläufe erschließen das Gebiet, das früher teilweise als Truppenübungsplatz genutzt wurde.

Anfahrt öffentlicher Verkehr: Buslinie 24 ab Fernbahnhof Wilhelmshöhe bis Haltestelle "Holzgarten" oder "Westfriedhof"

Aktivitäten[modifica]

Kulturelle Ereignisse[modifica]

Documenta[modifica]

Fridericianum zur Documenta XII

Kassel ist alle fünf Jahre Schauplatz der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst, die immer 100 Tage dauert. Die letzte documenta 12 fand im Jahr 2007 statt und zählte etwa 750.000 Besucher.

Die nächste documenta dauert vom 9.6.2012 bis 16.9.2012.


weitere kulturelle Ereignisse[modifica]

  • Kulturzelt Kassel - Musikfestival am Ufer der Fulda, jedes Jahr von Anfang Juli bis Mitte August.
  • Zissel - Heimat- und Wasserfest an den Ufern der Fulda, immer Ende Juli/ Anfang August. Größtes Fest in und um Kassel
  • Stadtfest Kassel - Das Stadtfest Kassel findet meist an Pfingsten in der Innenstadt statt, mehrere Bühnen mit Livemusik. Zuletzt nicht in documenta-Jahren.
  • Tigerentenrennen Kassel - Die Wohltätigkeitsveranstaltung findet jährlich Ende Mai (in der Regel an Christi Himmelfahrt) im Bereich der Drahtbrücke statt. Für 3 € pro Ente (Preis in 2009) kann man eine oder auch mehrere schwimmende Tigerenten "adoptieren". Die mit Nummern versehenen Enten nehmen dann am Rennen auf der Fulda teil. Die Enten, die die Fulda als erstes durch die Drahtbrücke "spült" gewinnen gestiftete Sachpreise. Die Adoptionsgebühren kommen der Sozialen Hilfe e. V. in Kassel zugute, die das Geld u. a. für die Obdachlosen einsetzt. Das Rennen wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm am Ufer begleitet.
  • Brüder Grimm Festival - Meist von Juni bis August findet das Brüder Grimm Festival statt. Auf der Freilichtbühne der Insel Siebenbergen wird während dieser Zeit ein Musical angelehnt an eins der Märchen der Gebrüder Grimm aufgeführt, zuletzt "König Drosselbart".

Kulturzentren[modifica]

  • Kulturhaus Dock 4, Untere Karlsstr. 4 - Kulturhaus der Stadt Kassel, u.a. auch Heim des Kasseler Figurentheaters und des Kellertheaters.
  • Kulturzentrum Schlachthof, Kemal-Altun-Platz, Mombachstr.12 - Kulturzentrum in Kassels Nordstadt
  • CARICATURA im Kulturbahnhof - Seit 15 Jahren betreibt die CARICATURA nun schon ihre erfolgreiche Ausstellungs- und Veranstaltungsarbeit in den Bereichen Karikatur und Cartoon sowie Kritik und Komik. Sie hat Kassel damit zu einem wichtigen Satire-Zentrum in Deutschland gemacht. Bereits 1987 erhielt die CARICATURA den Kulturförderpreis der Stadt Kassel.
  • Eastside Gallery, Sandershäuser Straße 34 (in der ehemaligen Weberei Salzmann)
  • Kunsttempel, Friedrich-Ebert-Str. 177 (zu finden in einem der klassizistischen Tempel gegenüber der Stadthalle); Anfahrt: Straßenbahnlinie 4, Haltestelle "Kongress Palais"

Badeseen, Frei- und Hallenbäder[modifica]

  • Das Thermalbad Kurhessen Therme im Japanischen Stil ist eines der schönsten Thermalbäder Deutschlands. 1.200 qm Wasserlandschaft - innen und außen, Whirlpools, Strömungskanal, Quellen, Wasserfälle, Thermalsolebecken, Sprudelliegen und 106 m lange Wasserrutsche. · Temperaturen: Innen- und Außenbecken: 31ºC, Therapiebecken 35,5º: Whirl Pool: 37º, Kaltwasserbecken 21º bzw. 25ºC. · Saunawelt mit 9 finnischen Blockhaus-Saunen von 45º bis 100 Grad, Erlebnisaufgüsse mit Honig oder Salz, Dampfbad, täglich Damensauna.
Es liegt zu Füßen des Bergpark Wilhelmshöhe und ist mit der Straßenbahn Linie 1, Haltestelle: „Kurhessen-Therme“ erreichbar. · Wilhelmshöher Allee 361 · Telefon: 0561 - 31 80 80 · Geöffnet: täglich von 9 - 23 Uhr, Mi., Fr. u. Sa. bis 24 Uhr. · Eintrittspreis einschließlich Sauna und Solarium: bis 4 Stunden: 19 €, Tageskarte: 25 €, Kinder bis 10 Jahre: 10 €, bis 5 Jahre frei.
  • Kassel besitzt drei Freibäder sowie zwei Hallenbäder. Die offiziellen Bäderinfos sind auf der Seite der Stadtwerke zu finden. Das Freibad am Auedamm wurde 2010 abgerissen und wird anschließend durch einen Neubau (Hallen- + Freibad) ersetzt, nach Fertigstellung soll im Gegenzug das bisherige Hallenbad Mitte geschlossen werden.
  • Badesee in der Fuldaaue: Der See liegt direkt an der Fulda im ehem. Bundesgartenschaugelände.

Fahrgastschifffahrt, Tretboot fahren und Wasserwandern[modifica]

thumb|350px|Fuldablick an der Schwimmbadbrücke flussabwärts. Im Hintergrund ist in der Bildvergrößerung in klein das Rondell zu erkennen.

Die Fulda lädt zur Erkundung mit dem Schiff bzw. Boot ein. Zwischen der Drahtbrücke und dem Wehr neue Mühle können Tretboote genutzt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Solartechnik bietet im sommerhalb jahr ferner begleitete Fahrten mit Ihrem Solarboot "Sonnja" an. Beim Tretbootverleih kann man auch Kajaks und Kanadier für längere Touren zum [[::Thema:Wasserwandern in Deutschland#Fulda|Wasserwandern]] auf der Fulda mieten. Kontakt zum Tretbootverleih, dem Solarboot "Sonnja" und weitere Infos siehe Artikel Karlsaue.

Minigolf[modifica]

  • Minigolf Oase Kassel - Der flächenmäßig kleine Minigolfplatz liegt in Bad Wilhelmshöhe an der Baunsbergstraße / Einmündung Ederweg bei WMA button2b.png 51°18′34″N 9°25′43″E. Am Kiosk gibt es Kleinigkeiten für das leibliche Wohl. Anfahrt mit der Tram 3 Richtung Druseltal bis zur Haltestelle Wigandstraße. Dort erreicht man den Platz nach 100 m zu Fuß durch den Fuß / Radweg in Verlängerung der Wigandstraße. Platzseite mit Öffnungszeiten & Preisen.
  • Minigolfplatz "Auedamm" - Einen flächenmäßig etwas größeren Minigolfplatz findet man am Rand der Karlsaue im Bereich des Auedamms. Der Platz liegt direkt neben dem Chinarestaurant "Dschnigis Khan" bei WMA button2b.png 51°17′46″N 9°29′35″E im südlichen Bereich des Auedamms (Platz wohl ohne Seite, Stand 10-2010).

Klettern[modifica]

  • Kletterwald Hohes Gras - Im Bereich des Hohen Grases gibt es seit Mai 2009 einen Kletterpark. Die Parcoure führen von Baum zu Baum. (Info).

Golf[modifica]

  • Golfclub Gut Wissmannshof - Der 18 Lochplatz liegt mitten im Grünen auf den Ausläufern des Kaufunger Waldes etwa 12 km Luftlinie nordöstlich der Stadtmitte (Anfahrt am besten über die A 7 Ausfahrt Staufenberg).

Erwähnenswert ist auch noch der Golfplatz Eschberg, der allerdings schon 20 km westlich der Stadt bei Zierenberg liegt. Einen kleineren Jedermann-Golfplatz (ohne Clubmitgliedschaft mit günstigen Tagestarifen) gibt es übrigens im 20 km südlich von Kassel gelegenem Städtchen Gudensberg.

Wintersport[modifica]

  • Im Habichtswald werden zwischen 450 und 550 m Höhe verschiedene Loipen gespurt.
  • Auf dem 615 m hohen Gras gibt es auch einen Skilift mit 510 m langer, mittelschwerer Piste (80 m Höhenunterschied; ein Bild der Abfahrt ist im Artikel Hohes Gras zu finden). Ferner findet man im unteren Bereich des Skilifts auch einen 200 m langen Rodelhang.
  • Schneetelefon der Stadt Kassel: 0561-7884100

Einkaufen[modifica]

Kassel besitzt diverse Einkaufsmöglichkeiten. Hervorzuheben sind einige auch architektonisch sehenswerte Einkaufstätten, die in der Innenstadt zu finden sind.

Innenstadt[modifica]

  • Obere- und Untere Königstrasse - Dieser Straßenzug ist die zentrale Einkaufsstraße von Kassel.
  • Das Einkaufszentrum Citypoint am Königsplatz ist schon allein wegen seiner sehenswerten Innenhalle einen Besuch wert. Im Keller befindet sich u. a. ein Supermarkt (tegut) der bis 22.00 Uhr geöffnet hat. Zur Weihnachts- und Osterzeit gibt es im Citypoint übrigens schöne Dekorationen zu sehen. Um Ostern findet man in der Halle eine Osterdekoration mit animierten etwa 2 m großen Hasenpuppen. Zur Adventszeit steht hier dann eine große Weihnachtsdekoration in Form eines animierten kegelförmigen Baums. Der Baum blickt in regelmäßigen Abständen zum Takt der Musik, die dann abgespielt wird.
  • Kurfürstengalerie - Die zweistöckige Einkaufsgalerie bietet einige Möglichkeiten zum Speisen. Am Ende der unteren Ebene ist ein Discounter (Aldi) zu finden. Die Galerie liegt oberhalb des Königsplatzes.
  • Königsgalerie - Die Galerie an der Königstraße besitzt eine sehenswerte Innenhalle. In dieser Halle gibt es einiges an Gastronomie, die zur Einkehr einlädt. Im Kellergeschoss der Galerie kann ein Supermarkt (tegut) besucht werden, der bis 21.00 Uhr geöffnet hat.
  • Markthalle, Wildemannsgasse 1 - Die historische Markthalle Kassel erstreckt sich über zwei Stockwerke. Es gibt diverse Verkaufsstände, die Obst und Gemüse aber auch Fleisch, Fisch, Backwaren und Blumen anbieten. Daneben gibt es in der Markthalle auch einige Möglichkeiten einzukehren. Die Markthalle ist geöffnet Do und Fr. von 7 - 18 Uhr sowie Sa. von 7 – 14 Uhr.

Stadtteile[modifica]

  • Einkaufszentrum DEZ - Das Deutsche Einkaufszentrum liegt im Stadtteil Niederzehren im Süden von Kassel und bietet ein reichhaltiges Angebot. Von der Innenstadt (Königsstraße) ist das Einkaufszentrum gut mit den Tramlinien 5 + 6 erreichbar (Haltestelle Leuschnerstraße aussteigen, von hier ca. 300 m Fußweg), die Buslinie 24 fährt direkt zum Einkaufszentrum.

Küche[modifica]

Einen Überblick über das Angebot in und um Kassel mit einer Fülle von Adressen bietet auch der Online-Gastronomieführer Essen & Trinken in Kassel und Nordhessen.

Restaurants[modifica]

Innenstadt[modifica]

  • Zeus, Entenanger 4 - Griechisches Restaurant nur ein paar Schritte vom Zentrum der Fußgängerzone im typischen Kitschstil, jedoch mit herzlicher Bedienung und sehr gutem traditionellen griechischen Essen.
  • Bolero Kassel, Schöne Aussicht 1A - großzügiges Restaurant mit Bar auf zwei Ebenen; Terrasse mit schönem Blick auf die Karlsaue; Speisekarte mit mexikanischen Gerichten.
  • Pizzaria "Boys and Girls", Treppenstraße 9, Tel.: 0561-7013449 - Gemütliche Pizzaria direkt in der Stadtmitte mit guter Pizza. Imposant ist besonders die große "Zweipersonenpizza" mit ca. 60 cm Durchmesser, die auf einem runden Holzbrett serviert wird. Die große Pizza reicht problemlos auch für 3 Personen.
  • Il Convento, An der Garnisonkirche 2 - Großes Caférestaurant in angenehmen Ambiente mit schöner Außenfläche in einer alten Ruine.
  • Restaurant Konoba Zum Ritter, Die Freiheit 2 - Etwas versteckt gelegenes kroatisches Restaurant mit stilvoller Einrichtung und gutem Essen.

Mitte / Vorderer Westen[modifica]

  • Ristorante Boccaccio, Querallee 36 - Italienisches Restaurant im Herzen der Szene im stylistischen Ambiente.
  • Xallo Cook, Goethestr. 31 - Bistrorestaurant mit italienischer Küche und Seeräuberambiente, günstige Preise.
  • Restaurant El Erni, Parkstraße 42 - Sehr schönes, gehobenes spanisches Restaurant mit nettem Ambiente.
  • Ristorante Da Vinci, Lassallestr. 1 - Großzügig gestaltetes italienisches Restaurant mit täglich frischem Fisch und einer umfangreichen Speisekarte.
  • La Bodega, Friedrich-Ebert-Straße 98 - Recht beliebtes Tapasrestaurant im Vorderen Westen.

Wehlheiden[modifica]

  • Limerick, Wilhelmshöher Allee 116 - Café, Bar und Restaurant mit eher jüngerem Publikum und großer, vielfältiger Speisekarte. Hier ist immer viel los, aber der Laden ist bekannt dafür dass man nicht immer bekommt was man bestellt hat.
  • Solino, Wilhelmshöher Allee 91 - Café, Bar und Restaurant gleich neben der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Uni. Internationale Küche mit Pizza, Tapas, Aufläufe.

Wilhelmshöhe[modifica]

  • Ilyssia, Lange Str. 83 - In einer Seitenstraße findet man dieses bekannt gute griechische Restaurant mittlerer Preislage. Die Speisekarte hebt sich deutlich vom griechischen Mainstream ab.
  • La Galleria, Wilhelmshöher Allee 262 (im Atrium) - Italienisches Restaurant im ungewöhnlichen Ambiente eines mehrstöckigen Kuppelbaus in einem kleinen Einkaufszentrum. Leckeres Essen, umfangreiche Speisekarte in mittlerer Preislage, die Bedienung ist vielleicht einen Tick zu schnell. Sonntags geschlossen.
  • Zum Rammelsberg, Rammelsbergstr. 4 - Geräumiges Restaurant und Kneipe im Brauhausstil, sehr angenehme Atmosphäre und reichliche und sehr gute Wirtshauskost.

Café[modifica]

Innenstadt[modifica]

  • Café Nenninger, Friedrichsplatz 8 - Nettes gern besuchtes Café mit Konditorei, Frühstücksbuffet, Cocktails uvam. Mit Außenbestuhlung. Öffnungszeiten: Mo - Fr: 8 - 20 Uhr; Sa: 9 - 20 Uhr; Sonn- und Feiertags: 9 - 19:30 Uhr (in 10/2008)

Mitte / Vorderer Westen[modifica]

  • Café Lange, Friedrich-Ebert-Str.72 - Alteingesessene Konditorei mit Café mit gutem Kuchenangebot und einer Einrichtung im Oma-Stil - wers mag.

Wilhelmshöhe[modifica]

  • Cafe / Konditorei Streiter, Wilhelmshöher Allee, Höhe Straßenbahnhaltestelle Kunoldstraße der Linie 1 − Die Bäckerei/Konditorei besitzt im Obergeschoss einen gemütlichen Caféraum, in dem Kaffee und guter Kuchen serviert wird (nach Bestellung unten in der Bäckerei).

Kneipen und Biergärten[modifica]

Mitte / Vorderer Westen[modifica]

  • Lohmann Kassel, Königstor 8 - angeblich Kassels älteste Kneipe mit Biergarten, die gern besucht wird. Es gibt eine umfangreiche Speisekarte (steht im Netz, die Schnitzel sind z. B. zu empfehlen). Im Sommerhalbjahr wird der Biergarten des Lohmann gerne genutzt.
  • Ulenspiegel, Goethestraße 30 - Die urige Kneipe mit gemütlichem Biergarten im Vorderen Westen ist eine generationenübergreifende Institution. Hier gibts nur eine kleine Speisekarte.
  • Backstube, Kochstr. 16 - Der 200 Personen fassende Biergarten der Kneipe liegt etwas versteckt im Stadtteil Wehlheiden bei WMA button2b.png 51°18′29″N 9°28′04″E. Neben Flüssigem gibt es auch Fleischernes vom Grill. Geöffnet ist bei Biergartenwetter täglich ab 15 Uhr.

Nachtleben[modifica]

Kino[modifica]

  • Bali Kinos, im Kulturbahnhof, Goethestr. 31 - Mehrfach ausgezeichnetes Arthouse Kino eröffnet im Jahr 1995 mit zwei Sälen.
  • CineStar - Der Filmpalast, Karlsplatz 8 - Multiplex Kino mit 13 Sälen
  • Cineplex Capitol, Wilhelmsstraße 2a - Multiplex Kino mit sieben Sälen
  • Filmladen, Goethestr. 31 - Programmkino des Filmladen Kassel e.V.
  • Gloria Friedrich-Ebert-Str. 3 - Drittgrößtes Kino in Kassel unter der Leitung der Bali Kinos
  • Open Air Kino im Hof des Kulturzentrum Dock 4 - Im Sommer meist etwa ab der zweiten Juliwoche

Discotheken/Clubs[modifica]

  • Nachthallen - Die Nachthallen umfassen drei Floors: das MusikTheater, wo vor allem Metal gespielt wird, das mainstreamigere TonWerk und, in der Wave-Gothic-Szene überregional bekannt, die DarkArea. Großes Bistro, in dem ab und an ohne gesonderten Eintritt Livebands gelauscht werden kann. Am meisten los ist hier freitags ab 21 Uhr und samstags ab 24 Uhr. Eintritt: 4 Euro, bis 21:00 Uhr kostenlos. Mi, Fr und Sa geöffnet.
  • Musikpark A7 - großer Komplex mit mehreren Areas, Do bis Sa geöffnet. Hauptsächlich HipHop und Techno. relativ teuer, auf Spezialaktionen achten! Eintritt (inkl. Mindestverzehr) 5 bis 8 €, viele Leute vom Dorf
  • New York the Danceclub - Fr und Sa kann man in diesem Edel-Club zu House und HipHop tanzen. Nicht jeder kommt rein, Preise entsprechend hoch. Eintritt 5-6 €
  • Soda Cassel - Club in der Friedrich-Ebert-Straße. Samstags erst ab 21 Jahre (Fr und Sa).
  • A.R.M., Werner-Hilpert-Str. 22 - Das ARM oder Arbeitskreis Rhythmussuchender Menschen ist Club, Disco und Konzertort, mehr im Indiebereich angesiedelt.

Theater[modifica]

  • Starclub Varieté, Goethestraße 29-31 - Varieté-Theater mit ca. vierteljährlich wechselndem Programm.
  • Kasseler Staatstheater, Friedrichsplatz 15 - Das renommierte Staatstheater ist ein Drei-Sparten Theater mit Opernhaus, Schauspielhaus und Orchester.
  • tic - Theater im Centrum, Akazienweg 24 - Kleines Musicaltheater am Rande der Innenstadt
  • Cassalla Theater, Jordanstr. 11 - Kleines OFF-Theater zwischen Innenstadt und Vorderem Westen, Spielstätte zahlreicher Amateurtheatergruppen.
  • Komödie Kassel, Friedrich-Ebert-Straße 39 - Kleines Theater im Vorderen Westen

Unterkunft[modifica]

Allgemein: Unterkunftsverzeichnis auf Kassel Marketing

Günstig[modifica]

  • Jugendherberge, Schenkendorfstr. 18 - In der Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich die Jugendherberge mit 209 Betten.
Busanfahrt ab Hauptbahnhof: Sie ist mit Bussen der Linien 10, 52 (Richtung Naumburg), 110, 130 und 500 gut zu erreichen. Ausstieg nach drei Haltestellen am Stop "Achenbachstraße". Von hier kurz rechts bis zur Ampel "Querallee" zurücklaufen und dann nach links in die Schenkendorfstr. einbiegen. Auf der rechten Seite liegt nach etwa 150 m die Jugendherberge.
  • Zeltplatz Fulda-Camp, Giesenallee 7 - liegt südlich der Stadt an der Fulda; Kontakt: Familie Weimann, Tel.: 0561-22433
  • Haus Riedwiesen, Riedwiesen 11, 34130 Kassel - Die kleine Privatpension liegt in einer ruhigen Wohnstraße im Stadtteil Kirchditmold ca. 15 Minuten zu Fuß vom Fernbahnhof Wilhelmshöhe entfernt. Die einfachen aber gemütlichen Zimmer liegen im Dachgeschoß der Doppelhaushälfte. Für alle 3 Zimmer gibt es ein gemeinsames Bad. Preise: Einzelzimmer: 26 €, Doppelzimmer: 39 €, Frühstück kann für 7 € hinzugebucht werden (Stand 09-2008). Zum Bergpark kann man in ca. 20 - 25 Minuten gut zu Fuß laufen. Kontakt: Dorothee Möller, Tel.: 0561-6029963
  • Ferienwohnung Lehmann, Teiltriescherstraße 11, Stadteil Harleshausen, 45 m2, 1 Person: 33 €, jeder weitere Person 11 €, Endreinigung 30 € (05-2011), ruhige Lage, ideal für Wanderer nah am Habichtswald gelegen.

Mittel[modifica]

Gehoben[modifica]

  • Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe Schlosspark 8, 34131 Kassel, Das exklusive Vier-Sterne-Hotel nahe dem Schloss Wilhelmshöhe und der Thermalsole Kurhessentherme Kassel bietet zahlreiche günstige Pauschalarrangements für einen Wochenendurlaub, Wellness, Golfen, Firmenmeeting und Kulturreise. Insgesamt elf Gesellschaftsräume bieten den passenden Rahmen für Tagungen, Seminare und Feste für bis zu 200 Personen. Jeden 1. Sonntag im Monat gibt es Brunch mit Livemusik im Hotel-Restaurant.

Lernen[modifica]

  • Universität Kassel - Die frühere Gesamthochschule Kassel hat heute etwa 19.500 Studierende (WS 09/10) mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil ausländischer Gaststudenten. Es gibt im Stadtgebiet mehrere Standorte, der größte ist am Holländischen Platz, hier wird das Unigelände derzeit auch erheblich ausgebaut.

Arbeiten[modifica]

Wirtschaftlich ist die Region Kassel das Zugpferd der Region Nordhessen. Einige namhafte Unternehmen haben ihren Sitz in der Stadt (u. a. Kali und Salz, Wingas bzw. Wintershall). Zwei weitere wichtige wirtschaftliche Standbeine der Region sind im Ballungsraum Kassel ansässig. Dies sind das Volkswagenwerk in Baunatal und die SMA AG in Niestetal. Besonders die SMA AG expandiert stark und hat in den letzten Jahren mehrere Tausend Stellen geschaffen.

Des weiteren ist Kassel Verwaltungs- und Behördenstadt. Viele Verbände und Institutionen unterhalten in der Stadt Verwaltungssitze. Ein zunehmend wichtiger werdender Arbeitgeber ist auch die 1970 als Gesamthochschule gegründete Universität, die noch weiter ausgebaut werden soll.

Allerdings gibt es auch wirtschaftliche Probleme. Diese liegen vor allem darin begründet, das Kassel an viele Regionen angrenzt, die nicht so wirtschaftsstark sind wie die Region Kassel selbst. Dadurch gibt es einen hohen Arbeitskräftedruck aus den Nachbarregionen. Diesen hohe Zahl von Arbeitssuchenden kann der wirtschaftlich recht gut entwickelte aber im Vergleich zu anderen Deutschen Ballungsräumen recht kleine Wirtschaftsraum einfach nicht komplett auffangen kann. So pendeln viele Bewohner auch aus den weiteren Umland täglich lange Strecken in das Kasseler Becken.

Im Jahr 2010 war die Stadt trotz Wirtschaftskrise recht krisenfest. Die Arbeitslosigkeit im direkten Umland der Stadt (Kreis Kassel) ist traditionell bedeutend geringer obwohl viele Arbeitsplätze im Stadtgebiet liegen. Wer Arbeit hat baut sich gerne im näheren Umland ("Speckgürtel") sein Häuschen und pendelt natürlich weiter zum Arbeiten in die Stadt bzw. das Kasseler Becken.

Wer sich für die Wirtschaft der Region näher interessiert, findet Informationen dazu auf der Seite der Wirtschaftsförderung Region Kassel. Stellen vermittelt die Agentur für Arbeit Kassel‎ (Grüner Weg 46; ist etwa 300 m nördlich des Hauptbahnhofs gelegen).

Sicherheit[modifica]

Kassel ist eine sichere Stadt. Natürlich sollte man die bekannten Regeln wie überall (keine Wertsachen im Auto lassen, Fahrrad immer anschließen usw.) beachten.

Als "soziale Brennpunkte" gelten in Kassel u. a. die Siedlung Mattenberg im Stadteil Oberzwehren und auch etwas die Bereiche Rothenditmold, Nordstadt und Wesertor. Dies sind in der Regel Bereiche, die für den Kasselbesucher nicht relevant sind und abseits der Sehenswürdigkeiten liegen. Im Vergleich zu bekannten sozialen Brennpunkten in anderen Großstädten (z. B. Berlin-Neukölln) handelt es sich hier in Kassel aber um recht kleine Gebiete mit vergleichsweise nicht so großen Problemen.

Die einzige Ausnahme als Problembereich mit Relevanz für Besucher stellt der Lutherplatz im nordwestlichen Bereich der Stadtmitte da (bei WMA button2b.png 51°19′06″N 9°29′49″E). Hier hat sich eine größere, offene Drogenszene etabliert. Als Besucher sollte man daher den Platz möglichst meiden. Das Problem ist stadtbekannt, konnte trotz Anstrengungen der Behörden aber bisher noch nicht gelöst werden. Das beliebte Cafe in der Ruine der Lutherkirche musste aufgrund des problematischen Umfeldes schließen, da die Gäste aus blieben. Veranstaltungen z. B. der Kirchengemeinde am Lutherplatz können aber problemlos besucht werden, da diese unter Polizeischutz statt finden. Den nah gelegenen Königsplatz mit Citypoint und auch die Kurfürstengalerie kann man aber problemlos besuchen. Das Drogenproblem ist weitgehend punktuell auf die Grünanlage am Lutherplatz begrenzt.

Gesund bleiben[modifica]

  • Kurhessen Therme Die Kurhessen-Therme in Kassel Bad Wilhelmshöhe ist ein Gesundheits- und Erholungsbad mit vielen Möglichkeiten zum Entspannen und Erholen. Das Thermalsole Bad ist im japanischen Stil erbaut und verfügt über einen großzügigen Saunabereich.
Lage: WMA button2b.png 51°18′49″N 9°25′39″E, Anfahrt mit der Tram: Linie eins Richtung Endstation am Bergpark bis zur Haltestelle "Kurhessentherme".

Klarkommen[modifica]

Touristinformation[modifica]

  • Touristinformation im Rathaus, Obere Königsstraße 8, Tel.: 0561-70 77 07, Fax: 0561-70 77-169,
Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 9:00 - 18:00 Uhr, Samstag: 9:00 - 14:00 Uhr
  • Touristinformation im Fernbahnhof Wilhelmshöhe, Tel.: 0561-340 54, Fax: 0561-315 216,
Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 9:00 - 18:00 Uhr, Samstag: 9:00 bis 13:00 Uhr (in 10-2010)

Stadtführungen[modifica]

Kassel Marketing bietet ein breites Angebot an öffentlichen Führungen an. Im Angebot sind Führungen durch die Stadtmitte ebenso, wie Spaziergänge durch die Karlsaue und den Bergpark. Auch thematische Rundgänge wie z. B. zu den Wasserspielen, die 50er Jahre in Kassel oder eine Stadtrundfahrt mit einer historischen Straßenbahn können besucht werden. Für Gruppen können auf Anfrage gesonderte Termine vereinbart werden. Zur Übersicht auf Kassel Marketing mit Terminen und Teilnahmeentgelten.

Die Führerinnen und Führer sind im Verein "Gäste- und Museumsführer in Kassel und Region e. V. organisiert. Hier kann unter der Rubrik "Veranstaltungen" ebenfalls nach Terminen gesucht werden.

Post und Telekommunikation[modifica]

Die deutschlandweite Vorwahl für Kassel ist die 0561.

In der Stadtbibliothek stehen einige Internetarbeitsplätze zur Verfügung. Standort: Rathaus (im Neubau): obere Königsstraße 8

Ausflüge[modifica]

[[Bild:Hann_muenden_town_place_d_schmidt_05_2006.jpg|thumb|300px|Hann Münden: Marktplatz mit Rathaus]] [[Bild:Fritzlar_marktplatz_d_schmidt_wv_06_2006.jpg|thumb|300px|Fritzlar: Marktplatz mit Fachwerkbauten]] [[Bild:edersee_hammerspitze_blick_schl_waldeck_wv_ds_07_2008.JPG|thumb|300px|Edersee: Blick von der Hammerspitze auf Schloss Waldeck]] Im Nahbereich

  • Hessencourrier - Die Museumseisenbahn fährt mit Dampfzügen an mindestens einem Wochenende im Monat von eigenen Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe Süd eine gut 33 km lange Strecke durchs bergige Umland nach Naumburg.

Weiter entfernt:

Mittelalterlich anmutende Städte um Kassel sind:

Wandertipps[modifica]

Die waldreiche Mittelgebirgslandschaft rund um Kassel lädt zu Wanderungen ein. Für Wanderungen im stadtnahen Bereich des Habichtswaldes bietet sich die Nutzung der unter Literatur angegebenen amtlichen Wanderkarte an.

  • Wanderung von der Hessenschanze nach Erlenloch: Eine schöne "innerstädtische " Wanderung führt von der Endhaltestelle Hessenschanze der Straßenbahnlinie 8 zunächst der Markierung F, später dann dem Dreieck folgend über 3,5 km teilweise durch naturbelassene Wälder zum Erlenloch, einem kleinen, malerischen See mit der beliebten Ausflugsgaststätte Gasthaus zum Erlenloch in unmittelbarer Nähe. Von dort ist es dann noch ein halber Kilometer bis zur Bushaltestelle Erlenloch der Linie 110, die wieder ins Stadtgebiet zurückführt (Unbedingt vorher über Abfahrtszeiten erkundigen).
  • Wanderung auf das Hohe Gras - Mit 615 m ist die Erhebung gleichzeitig der höchste Berg von Kassel und vom Habichtswald. Am Turm gibt es eine gemütliche Ausflugsgaststätte (geöffnet Di - So von 11 - 18 Uhr). Der Schlüssel zum Aussichtsturm ist in der Gaststätte auf Nachfrage erhältlich. Besonders an heißen, schwülen Sommertagen lohnt ein Besuch des Hohen Grases, da es dann hier oben ein paar Gras kühler ist als im Kassler Becken.
  • Wanderungen auf den Hohen Dörnberg. Das abwechslungsreiche Bergmassiv mit schönen Aussichtspunkten, Basaltklippen und Wacholderheide liegt etwa 10 km nordwestlich der Stadt. Anfahrt Öffentlicher Verkehr: Mit der Regiotramlinie 4 bis zum Haltepunkt Fürstenwald fahren. Von hier sind es zu Fuß etwa 3 km bis zum Naturparkzentrum unterhalb der Helfensteine.
  • Wanderung zum Bismarckturm bei Brasselsberg (schöne Sicht auf das Kasseler Becken). Der Turm ist nach längerer Innensanierung seit Mitte Oktober 2010 wieder zugänglich. Weitere Infos zum Turm (Anfahrt) sind im Artikel Habichtswald zu finden.

Zahlreiche Wandervorschläge nordhessenweit sind auch im Regiowiki Kassel zu finden.

Literatur[modifica]

  • Wandern rund um Kassel - Wander- und Freizeitkarte - Die Karte im Maßstab 1:25.000 deckt das komplette Kasseler Becken und den Habichtswald bis nach Zierenberg ab. Preis der 4. Auflage 2010: 4,50 €. Die Karte (ohne ISBN-Nr.) ist erhältlich bei den Touristinformationen, im örtlichen Buchhandel oder direkt bei der Abteilung Geoinformation und Vermessung im Rathaus (obere Königsstraße 8).
  • Stadt-LEXIKON Kassel - [Fast] alles über Kassel - Das Ende November 2008 vorgestellte Buch bringt dem Leser Kassel anhand von mehr als 500 Begriffen auf 192 Seiten näher. Das Buch von Uwe Feldner ist im Herkules Verlag erschienen.

Weblinks[modifica]

Webcams[modifica]

  • Webcams der HNA: mit drei Standorten in Kassel: Blick auf den Herkules und auf die Wilhelmshöher Allee (vom Schloss Wilhelmshöhe aus). Des Weiteren gibt es eine Kamera, die auf das Fridericianum schaut.
  • Seite www.kasselcam.de u. a. mit einer touristisch eher uninteressanten Stadtansicht aus dem Bereich nordöstlich der Universität/Standort Holländischer Platz. Das Bild zeigt aber gut den modernen, nüchteren Teil von Kassel. Besonderheit der Seite: Immer ab 24 Uhr ist der letzte Tag der Kamera als Zeiraffervideo abrufbar.


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